Langen 2007 (ixi)

2. September 2007

Gegen 11.00 Uhr haben wir uns auf den Weg in Richtung ‘Flitterwoche’ gemacht. Die Straßen waren recht ruhig und wir sind nach gemütlichen fahren und zwischenzitlichen Rast gegen 15.00 Uhr angekommen. Angekommen haben wir uns erst einmal den Schlüssel der Vermieterin geholt, danach die Sachen ausgepackt, bevor wir uns auf den Weg nach Bremerhaven gemacht haben, um den Bauermarkt zu besuchen.

3. September 2007

Morgens haben wir gemütlich gefrühstückt. Danach habe ich der Isa etwas Langen gezeigt (das Lindehofzenter, die Straße mit Haus wo ich früher gewohnt habe und die Papageienschule, zumindest von außen). Anschließend sind wir dann mit dem Auto über die Landstraße nach cuxhafen gefahren. Dort waren wir erst in der Innenstadt und hatten ne Kleinigkeit mit frischen Fisch. Weiter haben wir uns kurz Stände angeschaut und zwischendurch einen Termin für die Watt-Pferdewagen-Tour ausgemacht.

4. September

Heute morgen wollte ich gegen 8 Uhr als Überraschung einen Bio-Bäcker suchen, mit dem Auto ging es also los, ich dachte in Insum finde ich was, da wir in Langen bisher keinen gesehen haben. Pech gehabt, in Insum gibt es nur Häuser, selbst einen Supermarkt gibt es nicht mehr, man erkennt nur noch die Farben und was auf dem Schild stand. Gut, das es hier schwer ist sich richtig zu verfahren, gut das ich auch Ortskenntnisse besitze, so bin ich einfach ohne groártig zu überlegen zurückgefahren und in Richtung Bremerhaven, wo ich kurz vor der Grenze beim Bäcker ein Brot besortg habe. Danach erstmal schön gefrühstückt und dann ging es zum “Fischmarkt” nach Bremerhaven. Dort waren wir erst mal in der Phänomena “Erlebnisswelt” – danach sind wir in das Atlantikum gegangen, haben ein altes Museumsschiff besucht, noch ne Rundtour gestartet und zu guter Letzt waren wir lecker Fisch essen.

5. September

Heute hat uns der Weg nach Sahlenburg geführt. Wir haben dort eine Wattkutschfahrt zur Insel Neuwerk gemacht und das war schon recht spannend. Erst durch den halben Ort und dann über das Watt, teilweise war der Wagen noch etwas mehr als 1 Meter im Wasser. Doch wir hatten Glück, dank trockenes Wetter wurden wir nicht naß, es war nur etwas windig. Das sah wohl vor Tagen anders aus, wo teilweise auch Wasser in die Kutschen kam, ohne das es zu der Zeit geregnet hat. Auf der Insel angekommen haben wir dann Kaffee getrunken. Die Insel gehört übrigens zu Hamburg und zählt 36 Einwohner. Wann kann man schon mal behaupten, man habe recht zeitgleich Urlaub im Bundesland Bremen, im Bundesland Niedersachsen und im Bundesland Hamburg gemacht. Gemütlich zurück, jetzt war kaum noch Wind und es war recht warm. Zurück angekommen wollten wir noch zu einem Bauernhof mit Direktverkauf, doch Mittwochs geschlossen. Ähnlich erging es uns in einem Gemüseladen in Spaden. Danach haben wir noch Bier probiert und anschließend den RWE Live-Ticker verfolgt…

6. September

Morgens nach dem Frühstück sind wir in Richtung Ahlen zum Ahlenmoor aufgebrochen. Dort haben wir wie geplant die Moorbahn henommen und konnten während der Rundfahrt die tolle und blühende Landschaft sehen, außerdem haben wir eine Menge interessante Sachen übers Moor erfahren. Danach wollten wir uns eine Mühle angucken, da wir eh in der Gegend waren. Auf unseren Weg haben wir erstmal einen Halt beim Melkhus in Langen-Neuenwalde gemacht. Das war ganz nett, Selbstbedienung, das Geld sollte man in die Kasse zahlen und etwas Wechselgeld lag da auch. Hier geht man also davon aus, daas die Leute ehrlich sind. Weiter sind wir durch den Ort Fickmühlen durchgefahren, meine Frau wollte leider kein Bild mit mir am Ortseingangsschild machen. Die Mühle hatte leider geschlossen. Dann ging es nach Bremerhaven, wo wir das Museums U-Boot “Wilhelm Bauer” besichtig haben. Gut, ich war das zweite mal drin, aber beim ersten Mal, ich musste etwa 5-6 Jahre alt gewesen sein, war ich nur ein Bruchteil drin, dann bin ich wieder rausgerannt, weil es mir zu eng war. Nachdem wir damit fertig waren, wollten wir zum alten Leuchturm, der Kapitän hatte gesagt da ist ein Café. Leider war das Café ein Pub und hat nur während der Saison Freitags und Samstags auf. Abends sind wir noch in eine Kneipe “Zum kleinen Falken Merlin” gegangen, welche 9 verschiedene Biersorten frisch zapft. Die war schon klasse. Später sind wir mit dem Bus zurückgefahren, wir mussten jedoch feststellen, dass die Buspläne hier etwas unübersichtlich sind.

7. September

Heute hatte ich den Wunsch, die Leuchttürme in Wremen und in Dorum zu sehen. Zuvor wollte ich aber zum alten Runengrab an der Langener Landstraße (Pipingsburg). Wir sind also vormittags in Richtung Steingräbern gefahren und haben uns dann auf den Wanderweg gemacht. Das Wetter war schön und wir sahen eine Menge Grabhügel und immer wieder interessante Infoschilder. Übrigens wurden hier Waffen für den zweiten Weltkrieg hergestellt. Nach einer Zeit konnten wir uns zwischen zwei Wegen entschließen, den normalen, welcher mit dem bereits gelaufenen Stück eine Länge von 8,3 km hat und den Alternativen, welcher 4,8 km lang ist. Wir haben uns für den Alternativweg entschieden. Zwischendrin haben wir noch ein Reh gesehen und nachher sind wir zu den Steingräbern gekommen. Nun wollten wir noch andere Steingräber in der Gegend aufsuchen, diese waren jedoch nicht ausgeschildert und wir haben diese nicht gefunden. Danach waren wir am Wremer Kutterhafen in einem Fischrestaurant und haben eine Kleinigkeit gegessen. Ich habe dazu ein Haake Beck Kräusen, eine naturtrübe Spezialität, getrunken. Danach wollten wir auf dem Wremer Leuchtturm, der jedoch noch geschlossen hatte, Da haben wir uns mit der Zeit vertan, das war aber halb so wild, also sind wir weiter nach Dorum gefahren, wo wir den Leuchtturm “Obereversand” besichtigt haben. Mit im Preis war eine sehr interessante Führung. Der Turm war knapp 30 Meter hoch und der Wind hatte die Windstärke 6. Bevor es losging konnten wir noch mit dem Ferngkas auf Wraks gucken, welche schon teilweise 40 Jahre im Eversand lagen. Danach sind wir zurück nach Wremen und haben den Leuchtturm “kleiner Preußen” besucht. Dieser ist echt winzig, aber auch von dort hat man einen schönen Blick! Später haben wir noch einen kleinen Umweg in Richtung Containerstation Bremerhaven gemacht, dort sind wir jedoch nicht ausgestiegen und haben einen Teil bewudnert, der schon vom Auto aus sehr riesig aussah.

8. September

Nach dem aufstehen ging es zunächst zum Landfrauenmarkt. Ein sehr interessanter Markt, welcher zweimal im Monat stattfindet. Als wir da fertig waren, fuhren wir zum Ringreiten weiter. Das war auch mal ganz interessant zu gucken, ich würde dies wohl nicht unbedingt können. Wir wollten noch auf die Ponys warten, aber das dauerte uns dann irgendwann doch zu lange. So sind wir weiter nach Bad Bedakesa gefahren und haben den Herbstmarkt gesucht, nach dem wir kurz vorher festgestellt haben, die Mühle ist wieder geschlossen. Der Herbstarkt war ein netter Jahrmarkt, wir waren dennoch nicht auf einem Karussel. Als es anfing zu regnen und wir etwas Hunger hatten, sind wir zum Restaurant an der Burg gegangen und haben lecker gegessen. Danach haben wir uns spontan entschlossen die Burg zu besichtigen. Die Preise hier waren auch sehr fair und es wurde ein gut zanzig Minütiger Film über die Geschichte gezeigt, welcher sehr interessant war. Abends haben wir noch das das Länderspiel geschaut.

9. September

An sich haben wir nur die Sachen gepackt und waren kurz am Fischereihafen, weil dort ein Käsemarkt war ;)

Wir kamen gut zurück und haben auf der Autobahn, bei Münster Radio Essen reinbekommen. RWE lag mit 0:1 hinten. Danach hatten wir erstmal kein Signal und plötzlich führte RWE 2:1. Am Ende war es in Babelsberg ein 3:1 Auswärtssieg.

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