Thailand-Tagebuch
Grundtipps
Wundert euch nicht, wenn ihr irgendwo etwas essen wollt und dort nur Löffel und Gabel liegen. Wer nicht die anderen Leute belustigen will, sollte so essen wie die Thais. Der Thai nimmt in die linke Hand die Gabel und schiebt es auf den Löffel, der in der rechten Hand ist. Und wie ihr den Löffel zum Mund bewegt wisst ihr ja selber sehr gut. Diese Art zu essen ist gerade für Grobmotoriker wie mich sehr empfehlenswert…
Wenn ihr die Rechnung haben wollt oder noch etwas zu trinken, dann ruft bitte nicht durchs Restaurant. Der Thai ist sehr leise und die Bedienungen hier sind aufmerksam. Ihr müsst nur einmal winken und euch wird geholfen. Trinkgeld sollte so 20 Baht sein.
Äußerst wichtig ist, wenn ihr ein Taxi nehmt und beispielsweise zu einer Massage oder zu einem Tempel mit Gong wollt, nutzt nie die Worte „Bum Bum“ – wenn doch, dann werdet ihr zum Puff gebracht…
23.März 2007 & 24. März 2007
Pünktlich um 17:20 Uhr ist der LTU-Flieger, Richtung Bangkok gestartet. Auf uns wartetet eine kleine Maschine, welche wir eher auf einen Flug mit 2-3 Stunden erwartet hätten. Mein Vater meinte da schon, nächstes Mal Thai-Air, da hat man immer mehr Bein-Freiheit. Okay dann die nächste Sache, die wollten wirklich für das Bier 2 € haben, mein Vater meinte bei Thai-Air sind alle Getränke kostenlos. Wenigstens die 2 Filme und das Essen waren okay.
Bangkok hatte einen riesigen Flughafen. Von dort aus ging es weiter nach Chiang Mai. Das Hotel wusste von Beginn an zu gefallen. Die Aussicht aus dem zehnten Stock auf einen Berg war sehr sehr gut. Abends waren wir dann noch bei den ersten Schneidern und haben bei Mc Donalds zu Abend gegessen. Merkwürdig war, hier bekommt man nur eine Serviette, dafür gibt es in jedem McD soviel Sauce man möchte und ein Waschbecken… Der Night-Basar war sehr nett.
25.März 2007
Endlich wieder in einem vernünftigen Bett geschlafen. Was merkwürdig warm das Bett ist ungefähr 2 * 2 Meter groß und die Thailänder sind doch alle so winzig… Tja, nach dem schlafen haben wir erst Mal in Ruhe gefrühstückt, es hat sehr gut geschmeckt. Danach sind wir mit der Frau von meinem Vater im Auto in die Innenstadt, wenn man sie denn so nennen darf gefahren. Die Aussicht auf Grund von Smog war in Richtung Berg getrübt. Wir saßen mit 4 Leuten hinten.
Auf unsere Frage, wie viele ins Auto dürfen bekamen wir sinngemäß die Antwort, so viele wie passen. Der Linksverkehr ist nicht übel und es wird rücksichtsvoll gefahren. Hm, was noch interessant ist diese Roller mit 1-4 Personen drauf, eigentlich ist ja Heimpflicht angesagt, aber interessieren tut es nur eine kleine Minderheit…
Dort haben wir dann erst einmal Läden abgeklappert… Im Anschluss daran sind wir noch zur Noch-Wohnung von der Frau meines Vaters gefahren. Sie wohnen im 10ten Obergeschoss und im 7. ist ein Pool. Danach haben wir uns noch einige Computermärkte an geguckt und im Pool den Swimmingpool-Pool, welcher auch in der 7. Etage ist mal begutachtet. Dieser Pool ist draußen und ist ne nette Abwechslung. Danach waren wir nochmal auf dem Night-Basar, diesmal haben wir ein Red-Taxi genommen und beim Schneider. Ich habe dann meine Maße messen lassen und den ersten Teil der 4500 Baht (ca. 90 €) angezahlt. Zurück saßen wir noch in der Lounge ein Bier getrunken.
Abends haben wir uns einen anderen großen Night-Basar an geguckt, war sehr nett. Gegen Ende haben wir uns eine Fußmassage geben lassen, kann ich nur empfehlen und die Masseurinnen fanden es angenehm, wenn wir lachen mussten…
26.März 2007
Gegen 11 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht in Richtung Elefanten reiten, wir haben jedoch um geplant da auf dem Weg noch eine Snake-Farm war, die gerade zeitlich mit einer Show gepasst hat. Es war sehr entspannend, ich hatte zum Ersten Mal eine Würge-Schlange um den Hals, aber wenigstens hat sie still gehalten, als ich sie küssen sollte und dieses auch gemacht habe. In dieser Farm gab es noch paar andere Tiere, irgendein Vogel sprach sogar Thailändisch, leider konnte ich dies nicht verstehen. Weiter sind wir dann Richtung Elefantenpark gefahren. Die Show war recht lustig. Nur ich würde keinen Elefanten ins Tor stellen. Irgendwie halten die kaum Bälle. Als wir dann endlich Elefanten reiten wollten, war es leider schon zu spät, die Elefanten machen um 14.30 Uhr Feierabend. Ein Elefant hat mir einen Hut aufgesetzt und mir 3 Tocks auf den Kopf gegeben.
Beim Foto-Shooting hab ich mich neben einen hingesetzt und der hat seinen feuchten Rüssel um meinen Hals getan. Übrigens pieksen diese lieben Tiere. So sind wir zurück gefahren und haben an Wasserfällen gehalten. Dort sind wir bis zum 8. von 10 hochgegangen, wir hatten nicht mehr Zeit und fanden dies sehr nett. Das einzige war unverschämt war, die Thailänderin bei uns musste 20 Baht zahlen und wir jeweils 400 Baht, aber für 8 € bekommen wir so was auch nicht in Deutschland.
Nach dem Abendbrot haben wir den Hotel-Shuttle Service genommen und waren mal wieder beim Schneider, die erste Anprobe stand an. Die Frauen haben sich nun auch überlegt was machen zu lassen. Mir hat das Hemd schon super gepasst, die Jacke auch und eine Krawatte konnte ich mir auch schon aussuchen, nur die Hose war noch etwas weit. Macht nichts… Danach haben wir uns auf dem Night-Basar mit Polos (also die zum tragen) eingedeckt und waren im German-Hofbräuhaus auf nen Cocktail. Deutsches Bier wollte ich nicht, Chang (Elefant-Beer) kannte ich schon und welches ich probieren wollte gab es nicht, also hab ich den Cocktail „Tom Jones“ genommen. War lecker. Am Ende sind wir dann mal schön im Tuk-Tuk gefahren…
27.März 2007
Nach dem Frühstück haben wir uns das am Hotel liegende Einkaufszentrum an geguckt Wir haben einen Supermarkt entdeckt und Biersorten gesehen die uns noch unbekannt war. Also dachten wir uns, schön nehmen wir mal ein Bier mit. Tja, Pustekuchen, so einfach war es nicht. In Thailand darf man nur während bestimmten Zeiten Bier kaufen und wir waren zur falschen Zeit da. Okay, um 17.00 Uhr durften wir wieder und haben dieses natürlich auch getan.
Wir waren gegen Nachmittag mal wieder beim Schneider und haben noch die letzten Korrekturen in Auftrag gegeben. Gegen Abend waren wir in einem Restaurant „Good View“ – wie der Name sagt, so war die Aussicht aufs Wasser. Toller Service, Getränke wurden immer wieder aufgefüllt, wir hatten einen Tower Singha bestellt.
28.März 2007
Um 8.00 Uhr waren wir fertig angezogen, in kurzen Sachen unten am Hotel. Ein Thailänder kam auf uns zu und fragte uns in gebrochenen Englisch, ob wir zu einer Hochzeit (sinngemäß) wollen. Wir sagten ja und fragten nach dem Namen des Paares. Alles war okay und so holten wir meinen Vater und seine Frau ab. In Thailand darf man so schnell fahren, wie der Verkehr es zulässt, außer es existiert ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild… Von da ging es weiter zu einem Tempel auf dem Berg.
Die Aussicht war super und die Tempel waren klasse. Übrigens ist es eine Unsitte beim sitzen mit den Füßen auf den Gesprächspartner zu zeigen. Eine noch größere Unhöflichkeit ist es die Füße in Richtung von Mönchen oder Buddha-Figuren zu richten, also bitte aufpassen… Nachdem wir dies hinter uns gebracht haben sind wir zu ihren Eltern gefahren. Dort gab es leckere Früchte und zum Abschluss einen Snack aus Schweinehaut, war lecker. Mein Vater und seine Frau haben dort ein Band um jedes Handgelenk bekommen, dies bedeutet den Segen der Eltern und muss drei Tage getragen werden.
Mittags sind wir zu zweit zum Schneider gefahren und haben unsere nun fertigen Klamotten abgeholt. Auf dem Rückweg haben wir wieder ein Red-Car genommen. Diesmal war das besondere daran, dass der Fahrer sich vertan hat. Wir haben ihm die Visitenkarte vom Hotel gezeigt und er hat auf eine thailändische Schrift geachtet und so kamen wir zu einem „Holiday Inn“ Hotel. Wir korrigierten ihn da und er sah auf der Karte „Lotus“ – der Weg war daraufhin kein Problem.
Um 17. Uhr wurden wir abgeholt, wir schön schwitzend im Anzug wurden zum Hochzeitsplatz gebracht. Dort hatten wir noch ein bißchen Zeit und so guckten wir uns das fremde Gebiet an. Übrigens haben wir erfahren, dass es in Thailand üblich ist sich eine fremde Hochzeit mal an zugucken, so hat die Ehefrau wohl 14 Tage im Voraus sich noch eine Eheschließung (nicht die standesamtliche
) an geguckt, um letzte Anregungen zu sammeln. Eine Gruppe Touristen kam und fragte, ob sie Bilder und ein Video vom Paar machen dürfen, wir haben es gestattet, dies ist in Thailand auch normal.
Um kurz nach 18 Uhr ging es endlich los. Wir sind neben meinem Vater hinter irgendwelchen Mädels, die gehörten dazu
her gegangen und haben ihn bis zur Braut begleitet. Dort durften wir uns endlich hinsetzen. Jetzt kam die Trauung. Im Anschluss daran, wurde noch ein traditionelles Programm vorgeführt. Jetzt kam es zum Essen und der Tisch war voll gepackt. Getränke sowie Bier mit Eiswürfeln (Premiere für mich) wurden immer wieder nachgefüllt. Die normalen Gäste mussten zum Buffet und wir VIP wurden bedient. Danach durfte das Paar sich auf der Bühne sagen, was so faszinierend am anderen ist. Es wurden noch kurze Reden gehalten.
Am Ende haben wir noch Drachen steigen lassen. Da durften wir uns nichts wünschen, d.h. Wir mussten uns wünschen das etwas schlechtes aufhört, also nicht eigensinnig sein. Die Hochzeit mit Party war dann nach 3 Stunden zu ende und wir haben uns noch ein Bier, bzw. ein Cocktail im Hotel gegönnt.
29.März 2007
Heute war ein recht entspannter Tag. Nach dem Frühstück sind wir gegen Vormittag los und haben uns das neue Haus von meinem Vater an geguckt. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Zwischen stopp eingelegt und einen Tempel in Chiangmai besichtigt. Nach dem wir im Haus waren, es war übrigens super heiß und die Sonne schien den ganzen Tag haben wir ein Mc Donalds besucht. Hier habe ich die Frau meines Vaters geschockt, nachdem ich nach einem Sparmenü noch ein Eis genommen habe. Dieses Verhalten kannte sie bis dahin nur von meinem Vater.
In Thailand scheint so ein Menü schon eine Riesen Menge zu sein. Danach sind wir zurück ins Hotel. Dort haben wir uns etwas ausgeruht und ich bin ein paar Runden im Pool geschwommen. Abends haben wir dann noch in einem Cafe zu Abend gegessen. Wir wollten „Tiger Beer“ – dies war leider aus und wir mussten auf Heineken umsteigen. Wieso es gerade dies überall hier gibt weiß ich auch nicht. In der Hotelbar hab ich zum Ausklang noch einen Cocktail „Around the World“ getrunken, wollte noch ins Internet, leider habe ich kein W-Lan gefunden und bin dann so ins Bett gegangen.
30.März 2007
Morgens haben wir nicht wirklich was gemacht, wir warteten auf den Anruf von meinem Vater. Nebenbei habe ich Ansichtskarten ausgefüllt, kam leider mittags nicht mehr ins Internet und hatte so 2 Adressen nicht. Nachmittags waren wir noch auf so nem Markt, ne Art Basar… Gegen Abend sind wir dann in ein Restaurant „Riverside“ gefahren und meine Schwester wurde mit einem Vorgeburtstagskuchen überrascht. Der Kuchen war sehr mächtig und umso mehr wundere ich mich das es für die Thais normal ist, bzw. dazugehört nach dem Kuchen sofort richtig zu essen und auf der anderen Seite meinen, wir seien verfressen, aber unwichtig….
31.März 2007
Meine Schwester hat Geburtstag und wir sind morgens zwischen 5.00 – 5.30 Uhr aufgestanden, um sie mit Ihrem Mann zum Flughafen zu begleiten. Das Transfer-Taxi fuhr um 6.00 Uhr los und der Flug von denen ging um 7.30 Uhr. Am Flughafen haben wir erstmal Kaffee getrunken, übrigens wurde jeder Gast sofort beim betreten gescannt, auch wenn er nur für eine Zigarette nach draußen musste. Gut, das war auch nur nebenbei.
Wenn ich für diesen Tag eine Überschrift brauche dann lautet die: „Umzug auf Thai“ – Naja nach dem Flughafenbesuch haben wir gefrühstückt und sind dann in ein Internetcafé gegangen. Unglaublich schaltet derjenige über den ich reingehe einfach das Netz aus…
Okay, Hotel war uns mit 60 Baht/Stunde zu teuer (ca. 1,20 € /Stunde) – im regulären Café 20 Baht/Stunde. Egal, ich brauchte ja die Adressen und wir haben 10 Baht bezahlt, unter 10 Baht ging eh nichts.
Auf dem Rückweg zum Hotel (3 Minuten, durchs Einkaufszentrum) kam ein Anruf, ich war schon mit den Gedanken in den Pool zu springen, von meinem Vater. Wir sollten nun doch helfen, kein Problem, die Wohnung war nur 10 Minuten Laufweg (für langsame Leute) entfernt und der Wagen war um 16 Uhr bestellt. Da die Zeitangabe so genau war, war klar das „Falang-Time“ gemeint war (die Zeit, wo sich Thais an die die Zeitangabe halten – „Thai-Time“ hat dagegen etwas von Pokern, evtl. 15 Minuten zu spät, evtl. 1 Tag oder evtl. auch gar nicht
)
Dort angekommen, wurde ein 2-Sitzer Pickup (von 4 Personen) beladen. Im Fahrstuhl nach unten wurde uns erklärt das die meisten Thais auf helle Hautfarbe und helle Haare stehen, ich natürlich, like Big-Geschäftsmann, ja ich verkaufe meine Freundin
Es war klar das es 2 Touren waren. 2 waren hinten auf der Lagerfläche (egal ob leer oder beladen) und es ging los. Sie fuhren uns voraus und plötzlich war Unsicherheit bei uns im Wagen. Unsere 2 Organisatoren wussten das die anderen nicht genau wussten wohin, in Thailand gibt es nicht so viele Hinweisschilder. Nun war die Frage ob sie warten und wo (sie wussten welche Straße sie ein Stück folgen sollen – in Richtung „Big C“ – einen großen Supermarkt hier). Mein Vater machte aus Verzweiflung schon Witze, sie verkaufen schon auf dem Night-Bazar… Irgendwo haben wir sie zum Glück dann noch gefunden und es ging weiter. Im Haus haben wir das nächste gelernt.
Wer mal in den Genuss kommt und auf Thailändisch umzieht sollte bei folgenden vorsichtig sein!!! „in the same Room“ – wieso – ja, nach dem ein Lachen kam und die Frau uns übersetzt hatte was gemeint war, war es uns auch klar. In Thailand hört sich ein thailändischer Satz sehr ähnlich an, der bedeutet dann in etwa: „Schmeiße alles in die Ecke“ – Auf den Rückweg habe ich mir noch ein paar Gedanken gemacht, das bei einigen der wenigen Ampeln auf großen Straßen angezeigt wird, wie lang es noch grün ist. Danach waren wir noch im Biergarten, haben günstig gegessen und nen Pitcher Bier getrunken. Einziger Nachteil, das Bier war nicht wirklich kalt…
1.April 2007
Heute war ein ruhiger Tag. Nachdem Frühstück sind wir aufs Zimmer und haben uns an die Notebooks gesetzt. Ich war dann noch kurz schwimmen und gegen Mittag ging es dann ins Einkaufszentrum, wo ich mir Sandalen geholt habe. Was mir aufgefallen ist, für Frauen gibt es 2 Arten kurze Hosen, einmal hot-pan Style und einmal welche die bis übers Knie gehen, erst normal geschnitten sind und dann plötzlich ganz eng nach unten werden. Diese Hosen habe ich bis jetzt nur in Geschäften wahrgenommen – merkwürdig.
Nach unseren Einkauf sind wir dann mit einem Red Car Richtung Universität gefahren, ich musste feststellen, ein verdammt großes Gelände und es war richtig heiß… Den restlichen Tag haben wir erstmal gegammelt und abends haben wir bundesliga.de Radio gehört. Danach sind wir noch in einen Biergarten und haben den angenehmen Abend genossen.
2.April 2007
Es war ein ruhiger morgen, wir haben einfach mal entspannt. Gegen Mittag sind wir dann noch mal zur Uni gefahren und haben den Uni-Shop gesucht. Ich denke ohne thailändische Hilfe im Auto, hätten wir diesen nie gefunden, die Uni ist echt gigantisch und man braucht beinahe einen eigenen Stadtplan, sie besitzt zu dem mehrere große Fußballplätze… Auf jeden Fall habe ich meine UNI-Chiang Mai Shirts bekommen. Danach ging es zum „Airport Plaza Einkaufszentrum“ gefahren. Größer als das Centro in Oberhausen und ich denke wir haben nicht alles gesehen, dafür war es einfach zu riesig, wusste es aber zu gefallen. Angenehm war der Massagesessel. Sehr schön fanden wir auch das Aquarium, welches unten mit Recht großen Fischen bestückt war. Ich denke wer in Chiangmai mal ist, sollte für einen Besuch anhalten.
Im Anschluss daran sind wir mit einem Taxi, ja mal ein richtiges Taxi mit Taximeter zu meinem Vater gefahren. Ich habe mich nur gefragt, wofür der dies hatte, er hat uns sofort einen festen Preis genannt und der war mit 150 Baht so hoch, wie mein Vater es vorhergesagt hatte. Die Sicherheitsleute haben uns direkt in die Wohnanlage passieren lassen und wir saßen noch etwas auf der Terrasse. Abends noch Madagaskar auf Englisch geschaut (DVD) – bessere Wahl als Thailändisch
3.April 2007
Wir sind extra früh aufgestanden, da unser Taxi um 9.00 Uhr uns abholen sollte. Wir sollten meinen Vater, samt Frau abholen und mit denen zum Elefantenreiten. Dies hat dann nicht so ganz geklappt, als wir gegen 8.40 Uhr auf unserem Zimmer waren, sahen wir Anrufe in Abwesenheit. Ein Rückruf gab Auflösung. Mein Vater hatte zu viel Ananas gegessen und ein Bier dazu hat dann nicht dazu gepasst. Mein Vater meinte nachher, er wusste, das das nicht ganz so gut passt, aber hat sich gegen die Vernunft entschieden, so etwas liegt wohl in der Familie, männliche Seite…
Okay, danach haben wir überlegt, was wir machen, wir haben uns fürs Quad-Fahren in Richtung Jungle entschieden. Dies fing auch alles gut an. Leider war unser Vergnügen nicht von allzu langer Dauer und meine Freundin verlor die Kontrolle auf der Straße, als am Rand ein Haufen Kies lag. Sie fuhr drüber, kam ins schleudern, konnte somit nicht mehr zurück auf die Straße und hebte in die Luft ab. In der Luft hat sie einen Überschlag gemacht und ist dann 2 Meter gefallen. Das Fahrzeug noch knapp neben ihr und zum Glück ist nichts großartiges, bis auf ein paar Schrammen und einen riesigen Schock entstanden. Wir überlegten abzubrechen und wurden dann nach thailändischer Verhandlung zu meinen Vater gebracht. Diesmal kamen wir nicht direkt an den Securitys vorbei, aber ein Anruf hilf.
4.April 2007
Elefantenreiten, der dritte Versuch. Selbe Zeit, selber Ort und diesmal hat es geklappt. Wir sind um 9.00 Uhr abgeholt worden und haben erstmal unsere Anhängsel abgeholt. Danach ging es erstmal weiter und wir fuhren eine Ewigkeit, ich war froh das dieses Taxi klimatisiert war. Irgendwann waren wir tatsächlich angekommen und haben natürlich das Auto verlassen. Trotz der weiten Strecke gehörte das Gebiet noch zur Provinz Chiangmai…
Erst haben wir uns mit Tickets eingedeckt, einmal für Ochsenkutschen-Reiten und dann fürs Elefantenreiten. Nun hatten wir aber noch Zeit und wir entschieden uns Eis zu holen, im Anschluß daran haben wir uns noch leichte Hüte geholt, ist klar, auf so nem Elefanten ist man wesentlich näher an der Sonne, zumal wir auch so weit oben waren. Nun ging es erstmal auf der Kutsche los, mein Vater das Genie saß vor mir und wollte sich zurück lehnen, und das obwohl die Kutschen keine Lehne hatten. Leittragender war natürlich ich. Ich saß hinter ihm, musste ihn auffangen und gleichzeitig mich halten, nicht in Rücklage zu kommen. Das ging ja nochmal gut.
Nach einiger Zeit kamen wir an einem Umsteigeplatz an. Wir sind also weiter zum Elefantenaufsteigeplatz und durften da warten. Nun ging es auf den Elefanten. Wir hatten irgendwie den Formel 1 – Fanten, der Elefant hat alle überholt und es war schon ein merkwürdiges Gefühl, Berg runter nur eine Stange die uns hielt und sonst schön am schaukeln. Den Elefant haben wir unterwegs auch mit Bananen belohnt, die 20 Baht hatten wir dabei. Die Bananen schienen zu schmecken, er wollte auch alle auf einmal. Danach ging es ab durchs Wasser, wo wir merkten dem Elefant tat dieses richtig gut… Danach haben wir uns noch so die Elefanten aus der Nähe angeguckt und sind langsam zurück gefahren, wo wir noch etwas Zeit bei meinem Vater verbracht haben.